Bioprodukte Ungarn
 

Bioprodukte Ungarn  - Logo von Pro-Natur-Marketing KFT

 

-ein Land mit allen Sinnen geniessen
   
 
              Home                           
     
 

 
 

Trüffel

 
Trüffel nennt man die Fruchtkörper unterirdisch wachsender Pilze, die in Symbiose mit Bäumen leben.
Ihr Mycel (Pilzgeflecht) verbindet sich mit den Feinwurzeln der Bäume und bildet die sogenannte Mycorrhiza (Pilzwurzel). Der Baum verbessert, durch die Verbindung mit dem Pilz, seine Wasser- und Nährstoffaufnahme und der Pilz erhält im Gegenzug Zuckerverbindungen, die er zum wachsen braucht.
 
Mycel oder Pilzmycel heißt ein Pilzgeflecht.
Jeder hat es schon einmal gesehen, dieses spinnwebartige, meist weiß-flaumige Gebilde, das faulende Holzstämme im Wald durchzieht oder unter feuchtem Laub entseht.

Das Mycel ist der eigentliche Pilz!

Das, was wir sammeln und essen sind immer die Fruchtkörper des Pilzes, die ausschließlich zur Fortpflanzung ausgebildet werden.

 
Einige Trüffelsorten werden als Delikatesse gehandelt und zählen somit zu den teuersten Lebensmitteln der Welt.
Weltweit gibt es etwa 140 bekannten Arten die der Gattung Tuber, also den echten Trüffeln angehören.
Eine kulinarische Bedeutung haben jedoch nur einige wenige.
 
 

Traditionell sind Schweine die Trüffelsucher schlechthin.

Das liegt an dem Hormon Androstenon, da dieses Hormon ist eine Hauptkomponente des Eberpheromons ist das in ähnlicher Form auch von den Trüffeln abgesondert wird.
Für ein weibliches Schwein ist der Duft dieses Hormons die unbedingte Aufforderung zum Sex.
Daher werden nur geschlechtsreife Säue zum suchen von Trüffel eingesetzt.
Da der Trüffelpilz sich auf natürliche Art und Weise nur weiter verbreiten kann, wenn seine Sporen vorher einen Magen passiert haben, nutzt er dieses natürliche Lockmittel.
Er produziert diesen Duftstoff, so dass eine geschlechtsreife Sau den Pilz unter der Erde finden und fressen kann. Da Schweine beim Ausgraben im Allgemeinen großen Schaden an den Wurzelspitzen anrichten, sind sie deswegen zur Trüffelsuche in Italien auch verboten
Dies ist der Grund dafür, dass die Schweine vom Trüffelsucher nicht mehr oft eingesetzt werden. Um das Schwein am fressen zu hindern, klemmt der Trüffelsucher dem Schwein blitzschnell einen Maiskolben ins Maul, um dann die Trüffel auszugraben.
Professionelle Trüffelsucher sind daher auf Hunde umgestiegen, da diese nicht das verlangen haben den Trüffelpilz zu fressen und keinen Schaden anrichten.
 
 

Trüffelhunde

werden nicht einfach so geboren. Es gibt nicht die Rasse "Trüffelhund". Grundsätzlich sind alle Rassen für die Trüffelsuche geeignet.
Aber was den Hund als optimalen Partner für die Trüffelsuche qualifiziert, ist natürlich sein ausgeprägter Geruchssinn.
Auf der Nasenschleimhaut eines Hundes befinden sich weit über 200 Millionen Riechzellen (40 bis 100 mal mehr als beim Menschen), und hinzu kommt noch die Fähigkeit des Hundes "stereo" zu riechen. Durch diese Fähigkeit des Hundegehirns, die Richtung aus der ein Geruch stammt genau zu differenzieren, ist ein Trüffelhund in der Lage, unterirdisch wachsende Trüffelfruchtkörper genau zu orten.
Tausende von unterschiedlichen Gerüchen kann sich das Hundegehirn merken und wie auf einer riesigen Datenbank abspeichern, wieder aufrufen, zuordnen, usw., ein wahrer Hochleistungscomputer, denn etwa 10% des Hundegehirns dienen einzig der Verarbeitung von Gerüchen!
 
 

Das Sammeln

von Trüffeln hat in Ungarn in der Mitte der 90-iger Jahre wieder begonnen. Es mussten die alten Traditionen, die alten Rezepte und auch die Wuchs- stellen erst wieder neu entdeckt werden. Während dieser aufregenden Zeit hatte sich herausgestellt, dass im Karpatenbecken einige, sehr wertvolle Trüffel-Arten zu finden waren.
Die Qualität der ungarischen Trüffel in keiner Hinsicht schlechter als die der französischen oder italienischen Trüffel, gerade was den Sommer- (Tuber Aestivum), Burgunder- (Tuber Uncinatum) und Weißen- Trüffel (Choiromyces Meandriformis) betrifft.
Diese bekannte Trüffel-Arten sind in Ungarn sogar in Handelsmengen auffindbar.
Es ist auch interessant, dass der sogenannte Sand-Trüffel (Mattirolomyces Terfezioides), mit seinem einzigartigen süßen Geschmack, im speziellen nur in Ungarn häufig zu finden ist.
 
 
 
Sogenannte Wirtsbäume für Trüffel sind:
 
  • Flaumeichen (Quercus pubescens)
  • Stieleiche (Quercus robur)
  • Zerreiche (Quercus cerris)
  • Hasel (Corylus avellana)
  • Türkische Hasel (Corylus colurna)
  • große Winterlinde (Tilia plathyphyllos)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Schwarzkiefer (Pinus nigra)
  • Atlas-Zeder (Cedrus atlantica)
   
 

 


Bioprodukte Logo

 
 

Hungaricum

Truffel

 
Trüffelbeschreibung
Trüffel

Trüffelsuche

in Ungarn

Tuber / Trüffel
 

Produkte

aus Trüffel