Bioprodukte Ungarn
 

Bioprodukte Ungarn  - Logo von Pro-Natur-Marketing KFT

 

-ein Land mit allen Sinnen geniessen
   
 
  H  Home
 

 
 

Fasan

 
Der Fasan (Phasianus colchicus) ist eine Vogelart aus der Ordnung der Hühnervögel. Wie bei anderen Fasanenartigen fällt der Hahn durch sein farbenprächtiges Gefieder und seine stark verlängerten Schwanzfedern auf. Hennen zeigen eine bräunliche Tarnfärbung.
Der Fasan besiedelt halboffene Landschaften, lichte Wälder mit Unterwuchs oder schilfbestandene Feuchtgebiete, die ihm gute Deckung und offene Flächen zur Nahrungssuche bieten.
Da sich der Fasan in der Kulturlandschaft der gemäßigten Breiten verhältnismäßig gut hält, sein Sozial- und Fortpflanzungsverhalten für einen ständigen „Überschuss“ nichtterritorialer Hähne sorgt und die Reproduktionsfähigkeit recht hoch ist, ist er ein Jagdwild, das sich intensiv bewirtschaften lässt. Zudem ist die Art kulinarisch attraktiv, und Jäger schätzen, dass die aufgescheuchten Vögel recht hoch auffliegen, was sie für die Schießjagd prädestiniert.
 
 
Hege und Aussetzung
 
Wenn sich auch freilebende Populationen des Fasans recht gut in der Kulturlandschaft Europas und Nordamerikas halten, sind doch meist
Hegemaßnahmen und Aussetzungen erforderlich, um den Bestand auf Dauer aufrechtzuerhalten. Fasanenhöfe, die die Aufzucht für gezielte Aussetzungen in großem Maßstab betrieben, sind seit dem ausgehenden Mittelalter belegt.
Man unterscheidet zwischen Zuchtfasanerien, die in großen Ausmaßen und unter künstlichen Bedingungen Eier und Jungvögel produzieren, und Wildfasanerien, in denen unter teils erheblichem Aufwand Eier von Hühnern oder Puten ausgebrütet und die Jungvögel in möglichst natürlicher Umgebung aufgezogen werden. Die ausgesetzten Fasanenbestände werden dann durch weitere Hegemaßnahmen wie Winterfütterung mit Getreide und anderer pflanzlicher Nahrung oder der Anlage von Wildäckern unterstützt. Letztere gewährleisten in der intensiv bewirtschafteten Kulturlandschaft ein insektizidfreies Nahrungsangebot für die Küken und bieten zudem Deckung und Brutmöglichkeiten.
 
 
Nutzung
 
Der Fasan wird als delikates Wildgeflügel geschätzt, das zur Jagdsaison auf Märkten aber auch ganzjährig in manchen Fleischereien und Feinkostgeschäften sowie tiefgefroren in Supermärkten angeboten wird. Nicht selten stammen die Vögel dann aus Intensivtierhaltung.
Das magere, helle Fleisch frisch toter Fasanen ähnelt geschmacklich dem Hühnerfleisch, erst wenn der Vogel einige Zeit abgehangen hat, entwickelt es den typischen, milden Wildgeschmack.

Der Zeitraum des Abhängens variiert je nach Temperatur, erwünschtem Geschmack sowie der Weiterverarbeitung und liegt heute meist zwischen 3 und 7 Tagen, früher bei bis zu 15 Tagen oder länger. Wird das Fleisch gebeizt, ist die Zeit entsprechend kürzer. Die Zubereitungsformen und Beilagen sind ebenso vielfältig wie bei anderem Geflügel. Auch die Eier finden bisweilen in der Küche Verwendung.

Fasanenfedern waren zu allen Zeiten und in vielen Kulturen Bestandteil der Mode als Hutschmuck, Helmzier, als Accessoire an Trachten, Uniformen und Kostümen oder in Fächern und Wedeln.
 
Pro Nature Marketing KFT
 
 

Hungaricum


 
Ente
Wildschwein
 
Fasan