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Bärlauch

Im Frühling gibt es Stellen im Wald, die stark nach Knoblauch duften. Dort wächst der Bärlauch, oft über große Flächen verteilt, denn wenn er erst einmal irgendwo heimisch geworden ist, breitet er sich gerne üppig aus.
Ein Kräuterquark mit reichlich Bärlauch gehört zu den leckersten Frühjahrserlebnissen. Er fördert nicht nur die Verdauung, sondern ist auch noch sehr gesund.
 
 

Pflanzenbeschreibung

 
Der Bärlauch bevorzugt schattige Laubwälder und humusreiche Standorte. Er ist eine mehrjährige Pflanze, die Jahr für Jahr wieder neu erscheint.
Zuerst wachsen im Frühjahr die Blätter des Bärlauchs. Sie sind länglich, lanzenförmig, weich und ähneln den Blättern des Maiglöckchens. Im Gegensatz zu Maiglöckchen-Blättern duften Bärlauchblätter jedoch eindeutig nach Knoblauch. Dieser Geruch ist wichtig zur Unterscheidung, denn Maiglöckchen sind giftig.
Es sind die Blätter, die geerntet werden, am besten vor der Blüte, denn dann sind sie zart und lecker.
Im weiteren Verlauf des Frühlings wachsen aus der Blattrosette ein oder mehrere Stängel, der die weißen, luftigen Blüten trägt. Die Blüten sind reichblütige Scheindolden und die einzelnen Blüten sehen aus wie kleine Sterne.
 
 
Inhaltsstoffe
 
Alle Teile des Bärlauch enthalten zahlreiche Inhaltsstoffe.
Die wichtigsten sind schwefelhaltige ätherische Öle.
Außerdem enthält der Bärlauch scharfe Senfölglykoside und Vitamin C, sowie etliche Mineralstoffe.
Senfölglykoside sind scharfe Substanzen, die typischerweise in der Senfpflanze, in Rettichen und Kresse enthalten sind. Auch in Zwiebeln und Knoblauch findet man diese Substanz reichlich.
Diese Senfölglykoside fördern die Verdauung und regen den Stoffwechsel an.
Wie viele Frühlingspflanzen enthält der Bärlauch reichlich Vitamin C.
Dadurch wirkt der Bärlauch gegen Frühjahrsmüdigkeit und andere Vitamin C-Mangel Erscheinungen.
Der Bärlauch enthält viel Eisen. Dadurch wirkt der Bärlauch blutbildend und wirkt Eisenmangel entgegen.
Außerdem enthält der Bärlauch Magnesium, Mangan und weitere Mineralsalze, die für einen gesunden Körper benötigt werden.
 
 
Sammeln
 
Der Bärlauch gehört zu den frühesten Pflanzen, die man am des Jahres sammeln kann.
Die Sammelzeit des Bärlauch geht von März bis April
Je nach Gegend und abhängig von der Dauer des Winters findet man schon Anfang März die ersten zarten Bärlauchblätter.
Die Blätter der jungen Pflanzen schmecken besonders frisch und würzig.
Im Laufe des Aprils wachsen meistens die weißen Blüten heran.
Wenn man also zur Blütezeit Bärlauch sammeln will, sollte man nach Pflanzen Ausschau halten, die noch nicht angefangen haben zu blühen.
Die Blüten schmecken übrigens auch sehr würzig.
Wenn Sie Bärlauch Blätter sammeln, dann
bleiben sie frischer, wenn man sie in eine Plastiktüte legt.
Wenn die Bärlauch Blätter nicht sowieso schon feucht sind, tropft man ein bisschen Wasser in die Plastiktüte dann bläst man die Plastiktüte auf und verschließt sie gut, sodass sie aufgeblasen bleibt.
Durch das aufblasen, haben die Blätter einen Schutzraum und werden nicht zerdrückt und sind auch vor dem austrocknen geschützt.

Im Kühlschrank kann man die Blätter in solch einer aufgeblasenen Tüte sogar ein paar Tage aufbewahren.

Je frischer man den Bärlauch verwendet, desto besser schmeckt er.
Am Wegrand ist es zwar einfach aber gehen sie zum Sammeln besser etwas in den Wald hinein.
Achten Sie beim Sammeln auf Wildwechselpfade, die an der Ausdünnung der Pflanzen gut zu erkennen ist oder auch an solchen Wegen wo von Hunden Hinterlassenschaften zu sehen sind.
 
 
Naturschutz und Behutsamkeit
 
In Naturschutzgebieten steht der Bärlauch selbstverständlich, wie alle anderen Pflanzen, unter strengem Schutz. In diesen Gebieten darf man nicht einmal die Wege verlassen und selbstverständlich auch keinen Bärlauch sammeln.
Überall sonst darf man Bärlauchblätter für den privaten Eigenbedarf sammeln.
Dabei sollte man jedoch unbedingt beachten, dass man die Natur weder schädigen noch plündern sollte.
 
Bitte beachten Sie
  • Nur in großen Beständen sammeln
  • Nur ein bis zwei Blätter pro Pflanze ernten.
  • Blätter abschneiden und nicht ausreißen.
  • Pflanzen nicht zertrampeln.
 
Wenn man für die ganze Familie oder für mehrere Bärlauchgerichte sammeln gehen möchte, sollte man nur in sehr großen Beständen sammeln.
Denn man sollte bedenken, dass viele andere Leute in der Bärlauch-Saison an einer Stelle sammeln und sich vorstellen und auch klarmachen, wie eine Bärlauch-Stelle aussehen würde, wenn hundert Sammler gleichviel ernten würden wie man selbst.
Damit die Pflanzen weiterleben und sich vermehren können, sollte man nur ein bis zwei Blätter aus einer Pflanzengruppe ernten.
Blätter schneidet man am besten mit einem scharfen Messer oder mit einer Schere ab.
Bärlauch Blätter lassen sich zwar gut mit den Fingern abzwicken, aber dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass man sie nicht ausreißt, denn sonst hat man plötzlich das ganze Pflänzchen samt Zwiebel in der Hand.
Das Ausreißen der Zwiebeln kann die Bestände schädigen aber wenn es aus Versehen passiert, dass man eine der dünnen Zwiebeln aus der Erde zieht, kann man sie wieder in die Erde stecken. Mit etwas Glück wächst sie wieder an.
Eigentlich sollte man die Bärlauch-Pflanzen beim Sammeln nicht zertrampeln.
In der Natur wächst der Bärlauch jedoch an manchen, guten Stellen viel zu dicht, um Tritte auf die Pflanzen zu vermeiden. An diesen üppigen Stellen sollte man darauf achten, dass man die Pflanzen möglichst wenig betritt.

Wenn der Bärlauch so wächst, dass man zwischen den Pflanzen genug Platz für die Füße hat, dann ist es ein Zeichen dafür, dass der Bärlauch zu spärlich wächst. An solchen Stellen sollte man gar nicht sammeln.

Dann hat der Bärlauch die Chance, sich von unserem Besuch wieder zu erholen.

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Bärlauch Feld